Samstag, 20. Oktober 2012

Altersarmut - Die Rente ist nicht mehr sicher !

Albrecht Müller hat es in den Nachdenkseiten vom 19. Oktober 2012
auf den Punkt gebracht:


Schicksal oder gesellschaftliches Versagen? 

Absicht! 

Und weitgehend vermeidbar.

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Montag, 3. September 2012

Young@heart, ein Film gegen die 'Altersdepression' ;-)

Oh, es gibt auch viele positive Seiten des Lebens im Alter:

Schaut euch einmal dieses Youtube Video an:

http://www.youtube.com/watch?v=-3uOOhm8Fj8

Die Anregung zu diesem Beitrag kam von G. Behrens, die den folgenden Betreuer-Blog mit Leben erfüllt:

http://betreuer.blogger.de/stories/1721011/#2118892

- Danke für diese Anregung! -

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Eine ältere Dame klagte mir einst ihr Leid, daß sie mit zunehmendem Alter immer dicker würde.
Ich schaute sie nur grienschend an und sagte:

"Liebe Frau, haben Sie schon einmal einen alten Ackergaul
 mit einem schmalen Mors gesehen?"

Sie schnappte kurz nach Luft . . . und dann lachte sie herzlich
und nahm mich in den Arm.
Diesen Spruch traute ich mich nur zu sagen,
weil die Gute auf einem Bauernhof groß geworden ist . . .

Vermutlich habe ich ein wenig von meinen jüdischen Mitbürgern gelernt und weiß noch, was Meschugge und Chutzpe bedeutet.

Dienstag, 5. Juni 2012

Die Katze ist aus dem Sack

So, dieser Blog ist wieder für alle offen.
Mein Blog Pflegeheim: Ich klage an! bleibt allerdings weiter
meinen Freunden und eingeladenen Gästen vorbehalten.
(Der Zugang ist allerdings nur mit einem Google-Konto möglich.)

Ich kann zwar noch immer nicht alles schreiben, was sich so in der Vergangenheit zugetragen hat und welche Schritte ich jetzt zu unternehmen gedenke, aber das kommt noch.
- Kommt Zeit kommt Rat. -


Dienstag, 24. April 2012

Die Schere im Kopf - Sorry, aber so isses.

Aus gegebenem Anlaß wird dieser Blog demnächst für die Allgemeinheit gesperrt.
Dann können hier nur noch meine Freunde lesen, nachdem ich sie freigeschaltet habe.

Wer mich kennt, der weiß, wie er mich per eMail oder Telefon erreichen kann,
damit ich die Leseberechtigung freischalte. ;-)

Wir wagen nicht zu sagen, was gesagt werden muß,
weil wir Repressalien befürchten,
die sich gegen unsere Lieben richten.

Wir können sie nicht immer schützen - leider.
Und ein unbedachtes Wort, welches in fremden Ohren falsch verstanden wird, kann mehr Schaden anrichten, als wenn wir geschwiegen hätten.

Aber auch mit unserem Schweigen machen wir uns mitschuldig.
Wir können der Falle nicht entrinnen . . .
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Samstag, 17. März 2012

Heute schon gelacht?

Gerade im Alter ist es auch wichtig, daß man auch über sich selbst lachen kann . . . und hier ist ein herrlicher klitze-kleiner Sketch, den auch meine Frau gleich auf Anhieb verstanden hat:

Papas neues iPad
http://www.youtube.com/watch?v=v0FVm_H_D18 

Das iPad ist wieder da! *)
http://www.youtube.com/watch?v=KvLoUNlwNBM

Ja, so kann's einem im Alter gehen!


*) Bitte hier melden, wenn da auf diesem Video ein Copyright drauf liegen sollte!

Dienstag, 14. Februar 2012

Der Pflege-Selbsthilfeverband e.V.

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Der Pflege-Selbsthilfeverband e.V. ist recht rührig, wenn es um eine menschenwürdige Pflege im Alter geht.
Schaut einmal in deren Seiten hinein.
Hier ist der Link zu deren jüngsten Presseerklärung:

Interessantes in Fernsehn und Presse - Ein Jahresrückblick
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Samstag, 11. Februar 2012

Pflege für Anfänger (im Fernehen, ARD)

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Die aktuelle Fernsehsendung:
Pflege für Anfänger - Damit Papa nicht ins Heim muss

Sonntag, 19. Februar 2012 - ARD: Das Erste 17.30 - 18.00 Uhr

Pflege für Anfänger - Damit Papa nicht ins Heim muss
Eine Familie im Schock: Der 72-jährige Vater ist nach einem schweren Schlaganfall bettlägerig.
Im Krankenhaus hat er sich soweit erholt, dass er ansprechbar ist, aber sich alleine versorgen kann er nicht.
Und es ist nicht klar, ob er seinen Alltag jemals wieder selbständig verrichten kann.

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Anmerkung:
Es hat schon seinen Grund, warum viele Senioren nicht in ein Pflegeheim gehen möchten, obwohl es viele gute Altenheime gibt.
Die sozialen Kontakte im Familien- und Freundeskreis sind nun einmal lebensnotwendig . . .
Die menschliche Zuwendung ist durch kein Medikament zu ersetzen.

Siehe auch:
Weihnachtsfeier: Der vergessene Alte im Pflegeheim
und
Demenzkranke sterben im Pflegeheim früher
und
Wenn Bundespräsidenten altern  - bitte lest hier auch die 2. Seite in der Süddeutschen!
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Donnerstag, 9. Februar 2012

Mahatma Gandhi

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Du rennst mit dem Kopf gegen eine Wand, wenn du für deinen pflegebedürftigen Angehörigen etwas erreichen möchtest?
Behörden legen sich quer, Krankenkassen wollen oder können etwas nicht genehmigen und im Pflegeheim reagiert man nicht auf deine Anregungen oder Beschwerden?

Mahatma Gandhi hatte folgende Ansicht dazu, die dir vielleicht auch helfen könnte:


Zuerst ignorieren sie dich,
dann lachen sie über dich,
dann bekämpfen sie dich
und dann gewinnst du.
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Samstag, 28. Januar 2012

Summerhill und Pflegeheim, Teil II. Zwang

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Wurde bei dem ursprünglichen "Experiment Summerhill" Wert darauf gelegt, daß keinerlei Zwang auf das Lernen der Kinder wirken sollte, weil dieses ihre Entwicklung hemme oder gar in die falsche Richtung lenke, so wurde man dort inzwischen eines Besseren belehrt.
Die Zielrichtung in Pflegeheimen ist da durchaus differenzierter zu sehen, aber eine Anlehnung an das Gedankengut von "Summerhill" ist da doch oft unverkennbar.
Dabei fällt auf, daß sich die Wikipedia bei der Definierung des Wortes Zwang recht dünn darstellt und nur das Wort Freiheit als Gegenteil von Zwang anbietet.
Es ist kein Wunder, daß sich da die Autoren der Wikipedia ein wenig schwer tun:
In unserer Gesellschaft gibt es halt keine "absolute Freiheit", sondern nur verschiedene Ausprägungen, je nach Sichtweise verschiedenster Gruppen..
Noch komplizierter wird es, wenn man nach dem Freien Willen fragt.
Da hat sich jede Fraktion ihre eigene Definition zurecht gelegt.

Auch das "Handbuch" für Pflegende, das Pflege-Wiki gibt sich da recht hilflos.
Der Begriff Zwang führt dort zu dem Begriff Gewalt und weiter zu Gewalt in Pflegebeziehungen, aber auch diese Begriffe sind nicht gerade zielführend.

Wie dem auch sei, eine absolute Willensfreiheit gibt es nicht.
Wir begegnen auf Schritt und Tritt ständig irgend einer Form der Einschränkung, die wir nur allzu oft als "Zwang" empfinden . . . und dennoch dulden.

Hat sich nun in dem Projekt Summerhill ein klares (aber nicht starres) Regelwerk von mehr als 200 Regeln herausgebildet, so herrscht dagegen im Pflegebereich ein unübersichtliches Chaos.
Das Pflegepersonal ist an eine Vielzahl von Regeln gebunden, die zu einem großen Teil dazu dienen, um den Behörden die Überwachung einer ordnungsgemäßen Pflege zu ermöglichen.
Eine dieser Regelgruppen ist die über "Zwang" oder Freiheitsentziehung.

Da sind zum Beispiel Maßnahmen, die die Freiheit beschränken.
Das, was man dem Patienten nicht antun darf, das ist zumeist klar geregelt:
Ohne richterliche Anordnung darf zum Beispiel ein Patient nicht in sein Zimmer eingesperrt werden und er darf auch nicht mal so eben im Bett fest angebunden werden.
Auch solche Feinheiten, wie das Hochstellen der seitlichen Bettgitter sind zwar klar definiert, werden aber schon ein wenig laxer gehandhabt.

Wo liegt nun die Grenze zwischen Laissez-faire - Motivation - und Zwang?
Hier wird das Pflegepersonal meistens allein gelassen und auch die Angehörigen und "Kümmerer" (aller Typen) laufen Gefahr anzuecken oder sich gar strafbar zu machen.

Meine Erfahrung ist, daß der Begriff Zwang soo schwammig ist, daß wirklich jeder Einzelfall genau anzusehen ist.
So wird das Legen einer Magensonde meist als ein "notwendiger" Zwang empfunden, um Leben zu erhalten.
Das Verbleiben einer Magensonde aber, wenn die zu pflegende Person essen könnte - aber nicht will - wird da schon ein wenig kritischer zu hinterfragen sein.

Ähnlich sieht das mit dem "Windeln" aus.
Wenn sich eine zu pflegende Person die angelegte Inkontinenz-Vorlage immer wieder vom Leibe pult und aus dem Bett schmeißt . . . signalisiert diese Person damit vielleicht, daß sie nicht mehr in Windeln gewickelt werden möchte und stattdessen lieber zur Toilette gebracht werden möchte?
Ist es dann Zwang, wenn diese Person trotzdem weiterhin gewickelt wird?
Oder ist es einfach die schlichte Notwendigkeit, weil nicht genug Pflegepersonal vorhanden ist, um alle Wünsche des Pfleglings zu erfüllen?

Wie stark darf ein Motivationsdruck werden, wenn ein Pflegling die Mobilisierung verweigert und sich schon Folgen von Muskelschwund und Muskelverkrampfungen zeigen?
Muß in solchen Situationen der Betreuer oder gar das Betreuungsgericht eingeschaltet werden?

In Sachen Zwang könnte man aus dem Experiment Summerhill lernen.
Ging man dort zunächst davon aus, daß man keinerlei Regeln bräuchte,
so weiß man heute, daß das Unsinn war.
Und man hat dort auch gelernt, daß die beschlossenen Regeln ständig
demokratisch überprüft und angepaßt werden, sollte sich heraus stellen,
daß das bestehende Regelwerk nicht optimal funktioniert oder auch nur
nicht mehr "zeitgemäß" ist.

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Zur Diskussion gestellt:
Die zu pflegende Person läßt sich nur von "resolut" zugreifenden Pflegekräften widerspruchslos in den Rollstuhl setzten und nur, wenn sie auch Vertrauen zu dieser Pflegekraft hat.
Bei anderen Pflegekräften lehnt die zu pflegende Person die höfliche Frage "Na, möchten sie heute in den Rollstuhl gesetzt werden?" mit einem schroffen und unmißverständlichem "Nö, heute nicht!" ab.

Wie geht ihr Fach-Pflegekräfte mit solch einer Situation um, wenn ihr unter Zeitdruck seid?

Und wie geht ihr mit der gleichen Situation um, wenn der Zeitdruck für euch nur mäßig ist?
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