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Samstag, 17. März 2012

Heute schon gelacht?

Gerade im Alter ist es auch wichtig, daß man auch über sich selbst lachen kann . . . und hier ist ein herrlicher klitze-kleiner Sketch, den auch meine Frau gleich auf Anhieb verstanden hat:

Papas neues iPad
http://www.youtube.com/watch?v=v0FVm_H_D18 

Das iPad ist wieder da! *)
http://www.youtube.com/watch?v=KvLoUNlwNBM

Ja, so kann's einem im Alter gehen!


*) Bitte hier melden, wenn da auf diesem Video ein Copyright drauf liegen sollte!

Samstag, 28. Januar 2012

"Kümmernde Angehörige" sind Sand . . .
im Getriebe von Pflegeheimen . . . Teil II.

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So, jetzt kommt die andere Spezies von "sich kümmernde Angehörige" dran.
Es sind die ewigen Nörgler, Besserwisser und Erbsenzähler, die glauben, daß Opi oder Omi im Pflegeheim so schön leben können wie zu Hause.
Nein, selbst in sehr gut geführten Pflegeheimen kommt nicht immer das traute Heimatgefühl auf.
Konnte sich zu Hause alles um die eine zu pflegende Person drehen, gilt es im Pflegeheim mit geringem Pflegepersonal viele Pflegebedürftige zu versorgen.
Da bleibt halt manchmal ein wenig Individualität auf der Strecke.
Aber was will man machen, wenn die Pflege im häuslichen Bereich nicht mehr zu bewältigen ist?

Kommt nun diese Spezies von Angehörigen mit der Erwartungshaltung zu Besuch in das Pflegeheim, daß alles so zu sein hat wie zu Hause, dann ist bei dem Fach-Pflegepersonal eine Engelsgeduld notwendig, um immer freundlich zu bleiben.

Kritisch wird es immer dann, wenn solche "Kümmerer" den Pflegekräften ins Handwerk pfuschen und ihren Lieben im Heim zum Beispiel ein wenig Essen mitbringen und dieses dann auch noch mit Nachdruck ihrer lieben Omi andienen, obwohl Omi an einer Magensonde hängt und die Flüssignahrung gerade in den Magen tröpfelt.
Wenn in einem solchen Fall kein vernünftiges Krisen- und Beschwerdemanagement in dem betreffenden Pflegeheim vorhanden ist, dann bahnt sich nicht selten ein dauerhafter Streit zwischen den Angehörigen und den Pflegekräften an, der letztendlich zu Lasten der zu pflegenden Person geht.

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Ich hätte da jetzt mal eine Frage:
Wie wird diese Problematik von euch Fach-Pflegekräften
in dem Pflegeheim entschärft, in dem ihr arbeitet?
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Donnerstag, 19. Januar 2012

"Kümmernde Angehörige" sind Sand . . .
im Getriebe von Pflegeheimen . . .

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Es gibt eine Spezies von Besuchern, die ist in Pflegeheimen oft nicht gern gesehen.
Es sind die "sich kümmernden Angehörigen".
Manchmal schaden diese der zu pflegenden Person,
aber oft sind sie für deren Wohlbefinden oder gar Genesung überlebenswichtig.

Oft haben die Mitarbeiter im Pflegeheim so ihre liebe Not mit ihnen.
Denn da gibt es unter den "Kümmerern" auch Spezies, von denen ich auch nicht alle als Nachbarn haben möchte.

Zunächst einmal möchte ich hier all jene ausklammern, die sich im Pflegebett von Oma oder Opa um ihr Erbe streiten.
Ja, die gibt es wirklich!
Ich möchte jene Spezies von Kümmerern betrachten, denen nur das Wohl des Pfleglings am Herzen liegt und nicht ihr eigenes und die nicht nur klug-scheißen, sondern auch wissen, wovon sie reden und was sie verlangen.
Wenn solch ein Kümmerer dann auch noch hinter die Kulissen sieht, dann kann es recht eng für so manch ein Pflegeheim werden. Denn diese Kümmerer drängen auf Veränderungen, die einige Pflegeheime nicht leisten können oder wollen.

- Denn kümmern kostet Geld!
- Und kümmern kostet Zeit.
- Zum Kümmern braucht man gut ausgebildetes Fachpersonal.

Wenn das Pflegeheim dann nicht in der Gruppe der "Non-Pofit Organisationen" landen will, ja dann müssen die durch die bessere Pflege entstehenden Kosten halt an anderer Stelle eingespart werden.

- Oder aber man stellt den "Kümmerer" kalt.
- So einfach ist das . . .

Wo kommen wir denn da auch hin, wenn sich da etwas Neues ergibt!
Da hat man ein eingespieltes Team das den lieben Pflegebedürftigen halt "verwaltet" und da kommt so ein Laie von Angehöriger daher, dem man erst einmal beibringen muß,
wie der Hase so läuft . . . ?

Dienstag, 28. Juni 2011

Selbstmitleid: Wie viel Leid kannst du nach einem Schlaganfall ertragen?

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"Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte,
bis ich jemanden traf, der keine Füße hatte."

Von Helen Keller

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Du bist vom Schicksal hart getroffen und krank oder behindert?
Sorry, aber Selbstmitleid hilft dir nicht weiter.

Du hast im Leben immer zwei Möglichkeiten.
Du kannst resignieren und von der Brücke springen.
Du kannst dich aber auch auf die Hilfe deiner Freunde
verlassen und kämpfen, bis du wieder ein für dich
erträgliches Leben führen kannst.

Entscheide dich für ein neues Leben unter anderen Bedingungen
oder springe von der Brücke.
Aber sage nie, du hattest keine Wahl!

Ich helfe dir, wenn Du dich für das Leben entscheidest.
Aber ich kann dich auch gehen lassen, wenn du aufgibst.
Du bist frei in deiner Entscheidung!

Falls du dich gegen das Leben entscheidest,
werde ich das respektieren.

Magst du diesen Text für einen Grabstein?
Hast du noch genug Humor?
Es ist ein aus dem Lateinischen übersetzter Text aus uralten Zeiten:

Freundchen, es bitten die Knochen, nicht hier bei dem Hügel zu pinkeln.
Willst du gefälliger noch diesem hier sein - kacke nicht!
Brennessels Grab siehst du hier; drum verschwinde, du Kacker!
Raten möcht ich dir's nicht, hier zu entblößen den Arsch.
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Freitag, 19. November 2010

Wir werden immer älter . . .

Die Lebenserwartung steigt und steigt . . . das ist unbestritten.
Aber wohin mit den Alten?
Die früher üblichen Großfamilien gibt es nur noch selten und die vielen Singles werden sich wohl kaum noch mit ihren "zu alt gewordenen" Eltern belasten.
Machen wir es, wie den Eskimos in früheren Zeiten nachgesagt wird, und setzen die Alten zu ihrer letzten Reise mit ein wenig Essen auf eine Eisscholle . . . und überlassen sie ihrem Schicksal (oder dem Eisbären)?
Oder gibt es ein gewinnträchtigeres Modell (sic!), wie das unter 2030 Aufstand der Alten beschriebene?
Das Buch 'Das Methusalem-Komplott' ist da auch noch wenig hilfreich.
Denn mit der Benennung eines Problemes ist dieses ja noch keinesfalls gelöst!
Aber lesenswert ist dieses Buch allemal . . . und bei Amazon hab ich es für knapp 3 €uro erhalten.

Tröstlich ist, daß dieses Problem der Überalterung der Gesellschaft sowohl Arm als auch Reich betrifft . . . also werden wir da wohl einmal zusammen arbeiten müssen, damit wir Alten nicht auf die Eisscholle gesetzt werden . . .

Wenn ich da nun so genauer hin schaue, so kommen mir nicht wenige der sogenannten Alten- und Pflegeheime ein wenig wie solch eine Eisscholle vor . . .

REHA-Fähige Personen im Pflegeheim?
Ein großeres Problem sehe ich auch darin, daß Pflegeheime fast nur auf alte Menschen ausgerichtet sind und daß jüngere oder noch REHA-Fähige Personen dort oft einfach nur aufbewahrt werden.
REHA, Pflege und psychische Betreuung sollten Hand in Hand gehen.
Die Wirklichkeit sieht oft anders aus . . .
Dazu kommt, daß die Pflegekräfte in der Regel viel zu wenig Zeit haben, um jeden einzelnen Pflegling fachgerecht zu betreuen.


Dieser Artikel ist zwar noch nicht fertig, dafür bin ich aber bereit, Kommentare darin einzuarbeiten.

Montag, 1. November 2010

Werbung für Senioren - pietätlos?

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Im Jahre 2008 erhielt ich von unserem Briefträger doch einen Werbebrief der 'Besonderen Art'

Lernen Sie den Wald neu kennen

lautet die weiße Überschrift auf dem waldgrünen Hintergrund.

"Aha", dachte ich da so bei mir, "da sollen wir Senioren wohl wieder zu einer der üblichen Werbefahrten in einen einsam gelegenen Waldgasthof eingeladen und abgezockt werden . . ."
Aber weit gefehlt!
Nachdem ich die Broschüre genauer gelesen hatte, dämmerte mir, daß mir da wohl ein Waldgrundstück als 'allerletztes Grundstück' gezeigt und angeboten werden sollte . . .
Unter dem Firmennamen der GmbH stand fein säuberlich:

"Die Bestattung in der Natur"

Nein Freunde, ganz soo eilig habe ich das denn nun auch noch nicht!
Die Reise zu meinem letzten Grundstück vertage ich doch noch für eine gewisse Zeit!

Netzgärtner Kurt