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Der Pflege-Selbsthilfeverband e.V. ist recht rührig, wenn es um eine menschenwürdige Pflege im Alter geht.
Schaut einmal in deren Seiten hinein.
Hier ist der Link zu deren jüngsten Presseerklärung:
Interessantes in Fernsehn und Presse - Ein Jahresrückblick
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oder "Die vergessenen Alten"
Wir sind alt, wenn wir aufhören zu denken.
Wir sind alt, wenn wir aufhören zu fragen.
Wir sind alt, wenn wir sagen: "Ach das bringt doch nichts!"
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Dienstag, 14. Februar 2012
Der Pflege-Selbsthilfeverband e.V.
Labels:
2. Hilfreiche Links,
Pflegeheim,
Senioren
Samstag, 11. Februar 2012
Pflege für Anfänger (im Fernehen, ARD)
.
Die aktuelle Fernsehsendung:
Pflege für Anfänger - Damit Papa nicht ins Heim muss
Sonntag, 19. Februar 2012 - ARD: Das Erste 17.30 - 18.00 Uhr
Pflege für Anfänger - Damit Papa nicht ins Heim muss
Eine Familie im Schock: Der 72-jährige Vater ist nach einem schweren Schlaganfall bettlägerig.
Im Krankenhaus hat er sich soweit erholt, dass er ansprechbar ist, aber sich alleine versorgen kann er nicht.
Und es ist nicht klar, ob er seinen Alltag jemals wieder selbständig verrichten kann.
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.
Anmerkung:
Es hat schon seinen Grund, warum viele Senioren nicht in ein Pflegeheim gehen möchten, obwohl es viele gute Altenheime gibt.
Die sozialen Kontakte im Familien- und Freundeskreis sind nun einmal lebensnotwendig . . .
Die menschliche Zuwendung ist durch kein Medikament zu ersetzen.
Siehe auch:
Weihnachtsfeier: Der vergessene Alte im Pflegeheim
und
Demenzkranke sterben im Pflegeheim früher
und
Wenn Bundespräsidenten altern - bitte lest hier auch die 2. Seite in der Süddeutschen!
.
Die aktuelle Fernsehsendung:
Pflege für Anfänger - Damit Papa nicht ins Heim muss
Sonntag, 19. Februar 2012 - ARD: Das Erste 17.30 - 18.00 Uhr
Pflege für Anfänger - Damit Papa nicht ins Heim muss
Eine Familie im Schock: Der 72-jährige Vater ist nach einem schweren Schlaganfall bettlägerig.
Im Krankenhaus hat er sich soweit erholt, dass er ansprechbar ist, aber sich alleine versorgen kann er nicht.
Und es ist nicht klar, ob er seinen Alltag jemals wieder selbständig verrichten kann.
.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.
Anmerkung:
Es hat schon seinen Grund, warum viele Senioren nicht in ein Pflegeheim gehen möchten, obwohl es viele gute Altenheime gibt.
Die sozialen Kontakte im Familien- und Freundeskreis sind nun einmal lebensnotwendig . . .
Die menschliche Zuwendung ist durch kein Medikament zu ersetzen.
Siehe auch:
Weihnachtsfeier: Der vergessene Alte im Pflegeheim
und
Demenzkranke sterben im Pflegeheim früher
und
Wenn Bundespräsidenten altern - bitte lest hier auch die 2. Seite in der Süddeutschen!
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Donnerstag, 12. Januar 2012
Pflegereform, Familienpflegezeit:
Nur mal so . . . zum Nachdenken
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Grundlagen,
Philosophisches,
Senioren
Donnerstag, 24. November 2011
Weihnachtsfeier: Der vergessene Alte im Pflegeheim
.
Es ist 17:30 Uhr.
Ich betrete das Pflegeheim.
Im Erdgeschoß befindet sich ein großes Restaurant.
Dort ist ein Weihnachtsbasar aufgebaut und es herrscht ein reges Treiben.
Die alten Damen und Herren freuen sich sichtlich über diese andere Art einer Weihnachtsfeier. In den Gängen zwischen den verschiedensten bunten Ständen ist immer noch genug Platz für den Rollator oder Rollstuhl und man sieht meist in strahlende Gesichter.
Ich drücke den Knopf zum Fahrstuhl und fahre in eines der oberen Stockwerke.
Mein Ziel ist einer jener vergessenen Alten, die den Weihnachtsbasar im Erdgeschoß nicht sehen können.
Ich klopfe an die Tür und trete ein.
Es ist stockdunkel im Raum und ich knipse das Licht nahe der Tür an.
Der Alte wacht auf.
Er schaut mich mißmutig an, so, als wollte er sagen: "Was willst Du denn schon wieder hier?"
Dabei kennen wir uns schon seit vielen Jahren . . .
Ich versuche ein wenig Smalltalk.
Nein, er war schon lange nicht mehr im Rollstuhl.
Nein zum Weihnachtsbasar war er auch nicht,
da will er auch nicht mehr hin.
Es ist ja doch alles 'Sense'.
Er will nur noch seine Ruhe haben und schlafen.
(Oder sterben . . . ?)
Ich erzähle ihm noch einmal die Geschichte von seiner Weihnachtsfeier vor einem Jahr hier im Pflegeheim.
2 Stück Sahnetorte,
4 Kekse,
eine Mandarine
und eine Tasse Kaffee!
Das war vor einem Jahr seine Ausbeute!
Und heute?
Eine Flasche mit Flüssignahrung am Ständer,
direkt über einen Schlauch in den Magen gepumpt!
Das ist sein "alternativer Genuß" anstelle der Leckereien vom Weihnachtsbasar.
Mir klingt es noch immer in den Ohren, wie er mir vor einem Jahr sagte: "Ich möchte mal wieder in 'n Apfel beißen!"
Der Alte hätte heute auch da unten beim Weihnachtsbasar im Rollstuhl sitzen können und unbeschadet von den Leckereien naschen können, wenn . . . ja, wenn . . .
Vielleicht wäre alles anders, wenn man ihn im April dieses Jahres nicht in seinem Zimmer im Rollstuhl allein gelassen hätte . . . ?
Vielleicht wäre alles anders, wenn er in einem anderen Pflegeheim betreut würde . . . ?
Vielleicht wäre alles anders, wenn sein Betreuer mehr Zeit hätte . . . ?
Aber dieses "vielleicht" ist halt nicht . . .
Der Alte wird ja jetzt behördlich und juristisch verwaltet.
.
Es ist 17:30 Uhr.
Ich betrete das Pflegeheim.
Im Erdgeschoß befindet sich ein großes Restaurant.
Dort ist ein Weihnachtsbasar aufgebaut und es herrscht ein reges Treiben.
Die alten Damen und Herren freuen sich sichtlich über diese andere Art einer Weihnachtsfeier. In den Gängen zwischen den verschiedensten bunten Ständen ist immer noch genug Platz für den Rollator oder Rollstuhl und man sieht meist in strahlende Gesichter.
Ich drücke den Knopf zum Fahrstuhl und fahre in eines der oberen Stockwerke.
Mein Ziel ist einer jener vergessenen Alten, die den Weihnachtsbasar im Erdgeschoß nicht sehen können.
Ich klopfe an die Tür und trete ein.
Es ist stockdunkel im Raum und ich knipse das Licht nahe der Tür an.
Der Alte wacht auf.
Er schaut mich mißmutig an, so, als wollte er sagen: "Was willst Du denn schon wieder hier?"
Dabei kennen wir uns schon seit vielen Jahren . . .
Ich versuche ein wenig Smalltalk.
Nein, er war schon lange nicht mehr im Rollstuhl.
Nein zum Weihnachtsbasar war er auch nicht,
da will er auch nicht mehr hin.
Es ist ja doch alles 'Sense'.
Er will nur noch seine Ruhe haben und schlafen.
(Oder sterben . . . ?)
Ich erzähle ihm noch einmal die Geschichte von seiner Weihnachtsfeier vor einem Jahr hier im Pflegeheim.
2 Stück Sahnetorte,
4 Kekse,
eine Mandarine
und eine Tasse Kaffee!
Das war vor einem Jahr seine Ausbeute!
Und heute?
Eine Flasche mit Flüssignahrung am Ständer,
direkt über einen Schlauch in den Magen gepumpt!
Das ist sein "alternativer Genuß" anstelle der Leckereien vom Weihnachtsbasar.
Mir klingt es noch immer in den Ohren, wie er mir vor einem Jahr sagte: "Ich möchte mal wieder in 'n Apfel beißen!"
Der Alte hätte heute auch da unten beim Weihnachtsbasar im Rollstuhl sitzen können und unbeschadet von den Leckereien naschen können, wenn . . . ja, wenn . . .
Vielleicht wäre alles anders, wenn man ihn im April dieses Jahres nicht in seinem Zimmer im Rollstuhl allein gelassen hätte . . . ?
Vielleicht wäre alles anders, wenn er in einem anderen Pflegeheim betreut würde . . . ?
Vielleicht wäre alles anders, wenn sein Betreuer mehr Zeit hätte . . . ?
Aber dieses "vielleicht" ist halt nicht . . .
Der Alte wird ja jetzt behördlich und juristisch verwaltet.
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Schlaganfall,
Senioren,
Traurig
Donnerstag, 10. November 2011
Student Litigators Rechtsberatungsgesellschaft (pro bono)
.
Ein neuer Stern aus Köln erstrahlt am Himmel;
ich zitiere:
Student Litigators ist eine studentische Rechtsberatungsgesellschaft, die pro bono - d. h. unentgeltlich - Beratungsaufträge in den Bereichen Konfliktlösung, Vertragsgestaltung, Verhandlungsmanagement und Unternehmensrecht übernimmt.
Ganz so neu ist diese Idee nicht, wie man dem nachfolgenden Link entnehmen kann,
aber es dauert halt immer ein wenig, bis Brauchbares aus den USA zu uns herüber schwappt:
The Forest Grove News-Times, Mar 8, 2007
Student litigators win regional mock trial competition
Warum ich diesen Post hier in meinem "Altenteil"-Blog einstelle und nicht in meinem Netzgarten-Blog?
Nun, diese angehenden Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen (wir haben doch inzwischen die Gleichberechtigung und dürfen die männliche Berufsbezeichnung auch einmal zu erst nennen, oder?) haben sich soziale und pädagogische Ziele auf ihren Fahnen geschrieben . . . und da stoßen sie auf ein dankbares Feld in der kostenlosen Betreuung der älteren und deshalb oft unbeholfeneren Generation.
Ich könnte da schon den einen oder anderen Problemfall zum Studium anbieten . . .
Da wäre zum Beispiel ein älterer Herr, der unter rechtsanwaltlicher Betreuung steht.
Dieser alte Knabe fühlt sich im Pflegeheim nicht wohl und von seinem Betreuer nicht hinreichend betreut, aber streiten will er sich auch nicht . . .
Der klassische Rechtsanwalt ist für ihn tabu.
Aber so eine junge Studentin oder ein Student . . . dann auch noch mit einem christlich-sozial geprägten Rückgrat . . . nun, das wäre doch vielleicht etwas, um Bewegung in sein Anliegen zu bringen.
Und wer weiß, vielleicht kann er diesem jungen Menschen noch so manche hilfreiche Lebensweisheit auf den beruflichen Weg mitgeben?
Meine Damen und Herren von Student Ligators,
ich wünsche Ihnen einen guten Start!
In diesem Sinne,
Netzgärtner Kurt (aka Rentner Anton etc.)
NS: Hier bei Facebook sind diese Hoffnungsträger natürlich auch noch zu finden.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Links zum Thema:
Buse Heberer Fromm - vom 19.09.2011
WISSMIT.COM - vom 9.11.2011
Ein neuer Stern aus Köln erstrahlt am Himmel;
ich zitiere:
Student Litigators ist eine studentische Rechtsberatungsgesellschaft, die pro bono - d. h. unentgeltlich - Beratungsaufträge in den Bereichen Konfliktlösung, Vertragsgestaltung, Verhandlungsmanagement und Unternehmensrecht übernimmt.
Ganz so neu ist diese Idee nicht, wie man dem nachfolgenden Link entnehmen kann,
aber es dauert halt immer ein wenig, bis Brauchbares aus den USA zu uns herüber schwappt:
The Forest Grove News-Times, Mar 8, 2007
Student litigators win regional mock trial competition
Warum ich diesen Post hier in meinem "Altenteil"-Blog einstelle und nicht in meinem Netzgarten-Blog?
Nun, diese angehenden Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen (wir haben doch inzwischen die Gleichberechtigung und dürfen die männliche Berufsbezeichnung auch einmal zu erst nennen, oder?) haben sich soziale und pädagogische Ziele auf ihren Fahnen geschrieben . . . und da stoßen sie auf ein dankbares Feld in der kostenlosen Betreuung der älteren und deshalb oft unbeholfeneren Generation.
Ich könnte da schon den einen oder anderen Problemfall zum Studium anbieten . . .
Da wäre zum Beispiel ein älterer Herr, der unter rechtsanwaltlicher Betreuung steht.
Dieser alte Knabe fühlt sich im Pflegeheim nicht wohl und von seinem Betreuer nicht hinreichend betreut, aber streiten will er sich auch nicht . . .
Der klassische Rechtsanwalt ist für ihn tabu.
Aber so eine junge Studentin oder ein Student . . . dann auch noch mit einem christlich-sozial geprägten Rückgrat . . . nun, das wäre doch vielleicht etwas, um Bewegung in sein Anliegen zu bringen.
Und wer weiß, vielleicht kann er diesem jungen Menschen noch so manche hilfreiche Lebensweisheit auf den beruflichen Weg mitgeben?
Meine Damen und Herren von Student Ligators,
ich wünsche Ihnen einen guten Start!
In diesem Sinne,
Netzgärtner Kurt (aka Rentner Anton etc.)
NS: Hier bei Facebook sind diese Hoffnungsträger natürlich auch noch zu finden.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Links zum Thema:
Buse Heberer Fromm - vom 19.09.2011
WISSMIT.COM - vom 9.11.2011
Montag, 5. September 2011
Alten- und Pflegeheim: Ich klage an!
Heute habe ich einen neuen Blog gestartet.
Einige Posts aus diesem Blog werde ich dort hin kopieren oder auslagern.
Demnächst werden dann dort auch Roß und Reiter genannt werden.
Der neue Blog ist nur für die Familie und interessierte Freunde gedacht.
Wer ein berechtigtes Interesse hat, dort auch in Zukunft mitzulesen,
der möge mir bitte eine eMail senden oder mich anrufen;
ich werde dann diesen Blog gezielt freischalten.
Pflegeheim: Ich klage an!
Anspruch und Wirklichkeit klaffen manchmal recht weit auseinander.
Das gilt nicht nur für unsere staatlichen Vorgaben und Gesetze,
sondern auch für den äußeren Schein eines Alten- und Pflegeheimes.
So manch ein Pflegeheim kann ja in seinem Äußeren fast mit einem Nobel-Hotel mithalten.
- Große Empfangshalle, ansprechendes Restaurant, viel Glas, helle und breite Flure. -
Auf den Stationen oder Wohneinheiten kommt dann die Ernüchterung, wenn man ein wenig genauer hinschaut.
Unser Bundesministerium für Gesundheit hat da eine Broschüre
mit hehren Ansprüchen heraus gegeben, die in der rauhen Welt
der Pflegeheime nur selten eingelöst werden können:
Charta der Rechte
hilfe- und pflegebedürftiger Menschen
Die ausführliche Version mit Kommentaren findet ihr im Netz à HIER
Und auch die Sozialbehörde unserer "Freien- und Hansestadt Hamburg"
sekundiert da mit ihrem Wegweiser zum Betreuungsrecht.
Der Titel "Verwaltungsrecht" wäre da vielleicht besser gewählt.
Die Broschüre steht auf der Seite auch als PDF-Datei zum Download
bereit.
Es gibt aber auch Lichtblicke.
Am vergangenen Freitag hatte ich die Gelegenheit, die Feier zum
5-jährigen Bestehen eines überschaubaren Pflegeheimes in Hanstedt
als geladener Gast zu besuchen.
Dort wird z.B. schon seit 5 Jahren nach dem Bezugspflege-Prinzip gearbeitet.
Kurt
Einige Posts aus diesem Blog werde ich dort hin kopieren oder auslagern.
Demnächst werden dann dort auch Roß und Reiter genannt werden.
Der neue Blog ist nur für die Familie und interessierte Freunde gedacht.
Wer ein berechtigtes Interesse hat, dort auch in Zukunft mitzulesen,
der möge mir bitte eine eMail senden oder mich anrufen;
ich werde dann diesen Blog gezielt freischalten.
Pflegeheim: Ich klage an!
Anspruch und Wirklichkeit klaffen manchmal recht weit auseinander.
Das gilt nicht nur für unsere staatlichen Vorgaben und Gesetze,
sondern auch für den äußeren Schein eines Alten- und Pflegeheimes.
So manch ein Pflegeheim kann ja in seinem Äußeren fast mit einem Nobel-Hotel mithalten.
- Große Empfangshalle, ansprechendes Restaurant, viel Glas, helle und breite Flure. -
Auf den Stationen oder Wohneinheiten kommt dann die Ernüchterung, wenn man ein wenig genauer hinschaut.
Siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeskandal
Unser Bundesministerium für Gesundheit hat da eine Broschüre
mit hehren Ansprüchen heraus gegeben, die in der rauhen Welt
der Pflegeheime nur selten eingelöst werden können:
Charta der Rechte
hilfe- und pflegebedürftiger Menschen
Die ausführliche Version mit Kommentaren findet ihr im Netz à HIER
Und auch die Sozialbehörde unserer "Freien- und Hansestadt Hamburg"
sekundiert da mit ihrem Wegweiser zum Betreuungsrecht.
Der Titel "Verwaltungsrecht" wäre da vielleicht besser gewählt.
Die Broschüre steht auf der Seite auch als PDF-Datei zum Download
bereit.
Es gibt aber auch Lichtblicke.
Am vergangenen Freitag hatte ich die Gelegenheit, die Feier zum
5-jährigen Bestehen eines überschaubaren Pflegeheimes in Hanstedt
als geladener Gast zu besuchen.
Dort wird z.B. schon seit 5 Jahren nach dem Bezugspflege-Prinzip gearbeitet.
Kurt
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Traurig
Freitag, 29. Juli 2011
Online-Beratung für pflegende Angehörige
Die psychologische Online-Beratung
für pflegende Angehörige.
Das neue Modellprojekt pflegen-und-leben.de
Du pflegst einen Angehörigen, Freund oder Nachbarn?
Du fühlst dich überfordert, ausgebrannt und von Gott und der Welt verlassen?
Du traust dich nicht, einen Arzt, Psychologen oder einen anderen Helfer anzusprechen um dir Hilfe zu holen?
Nun, es gibt immer einen Weg!
Und auch noch ganz ohne Bürokratie und ohne Kosten.
Auch deinen Namen mußt Du nicht nennen.
Allerdings brauchst Du eine eMail-Adresse.
Dafür empfiehlt sich eine namensneutrale Adresse,
wenn Du anonym bleiben möchtest. Zum Beispiel
eine neue Adresse von Google-Mail nur für diesen Zweck.
Das neue Modellprojekt pflegen-und-leben.de ist ein Internetportal
für pflegende Angehörige. Dort findest Du - ganz anonym - eine persönliche Beratung bei seelischer (und dadurch auch körperlicher) Belastung durch den Pflegealltag.
Wer als pflegender Angehöriger merkt, daß ihm das Geschehen aus den Händen gleitet, der kann sich hier völlig anonym mit seinen Sorgen und Ängsten fachkundigen Psychologen anvertrauen.
Hier wird Hilfe zur Selbshilfe gegeben.
Und wer professionelle Hilfe benötigt, dem werden die Wege dorthin aufgezeigt.
Hier ist noch der Link zu allen Seiten dieses hilfreichen Projektes:
http://www.pflegen-und-leben.de/index.php/sitemap
Im Internet wird dieses Projekt jetzt auch vorgestellt:
Ärztezeitung.de vom 28.07.2011
Forum Pflegesoft.de
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für pflegende Angehörige.
Das neue Modellprojekt pflegen-und-leben.de
Du pflegst einen Angehörigen, Freund oder Nachbarn?
Du fühlst dich überfordert, ausgebrannt und von Gott und der Welt verlassen?
Du traust dich nicht, einen Arzt, Psychologen oder einen anderen Helfer anzusprechen um dir Hilfe zu holen?
Nun, es gibt immer einen Weg!
Und auch noch ganz ohne Bürokratie und ohne Kosten.
Auch deinen Namen mußt Du nicht nennen.
Allerdings brauchst Du eine eMail-Adresse.
Dafür empfiehlt sich eine namensneutrale Adresse,
wenn Du anonym bleiben möchtest. Zum Beispiel
eine neue Adresse von Google-Mail nur für diesen Zweck.
Das neue Modellprojekt pflegen-und-leben.de ist ein Internetportal
für pflegende Angehörige. Dort findest Du - ganz anonym - eine persönliche Beratung bei seelischer (und dadurch auch körperlicher) Belastung durch den Pflegealltag.
Wer als pflegender Angehöriger merkt, daß ihm das Geschehen aus den Händen gleitet, der kann sich hier völlig anonym mit seinen Sorgen und Ängsten fachkundigen Psychologen anvertrauen.
Hier wird Hilfe zur Selbshilfe gegeben.
Und wer professionelle Hilfe benötigt, dem werden die Wege dorthin aufgezeigt.
Hier ist noch der Link zu allen Seiten dieses hilfreichen Projektes:
http://www.pflegen-und-leben.de/index.php/sitemap
Im Internet wird dieses Projekt jetzt auch vorgestellt:
Ärztezeitung.de vom 28.07.2011
Forum Pflegesoft.de
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Dienstag, 28. Juni 2011
Vorwort zu diesem Blog
Ursprünglich erstellt am 18.11.2010 - zuletzt aktualisiert am 9. Juni 2011
Dieser Blog soll eine Hilfe für Betroffene sein und kein 'Verriß' unserer so notwendigen Pflege-Einrichtungen (Alten-Pflegeheim).
Daher werden hier Namen, Datum und Ort der Handlung so angepaßt, daß keine eindeutigen Rückschlüsse auf bestimmte Personen oder Institutionen möglich sind. Ausgenommen sind natürlich öffentlich zugängliche Daten wie z.B. die Adressen und Namen der Mitarbeiter/Innen von sogenannten Pflegestützpunkten
Sollte ich dennoch einmal einer Person oder Institution etwas zu nahe getreten sein und sich diese dadurch in die Öffentlichkeit gezerrt und an den Pranger gestellt fühlt, so reicht ein kleines Gespräch und ich anonymisiere zu offene Passagen ein wenig besser.
Meine Telefonnummer (es kann auch um Mitternacht angerufen werden) steht hier unter Kontakt.
Alten- und Pflegeheime haben viele phantasievolle Bezeichnungen.
Das Wort Residenz oder Domizil, in Verbindung mit dem Wort Senioren, wird da auch sehr gerne verwandt.
So ein Name suggeriert Seriosität und ist nicht so sehr mit dem Image 'Heimkind' behaftet.
Nur, der Name sagt noch nichts über die Pflegequalität aus . . .
Obwohl etliche Pflegeheime so etwas wie eine REHA-Abteilung haben, mußte ich bisher feststellen, daß dort auch eher das Pflege- und und noch mehr das Aufbewahrungsprinzip gilt . . . an echten REHA-Maßnahmen ist in 'Senioren-Residenzen' oft wenig zu sehen.
Am deutlichsten wird dieses, wenn ein Schlaganfall-Patient aus einem Krankenhaus in ein Pflegeheim abgeschoben wird, weil dieser zwar nicht mehr richtig krank ist, aber auch noch nicht wirklich REHA-Fähig ist. Und das, obwohl dieser Pflegling noch nicht so recht zu den wirklich "Alten" gehört.
Wenn dann auch noch so etwas wie dieser Krankenhaus-Keim (MRSA) dazu kommt, dann ist es auch ganz schnell aus mit irgendwelchen REHA-Maßnahmen . . .
Es ist ein offenes Geheimnis, daß die oft mangelhafte Pflegeleistung und die oft gänzlich fehlenden REHA-Maßnahmen nicht am guten Willen des Pflegepersonals scheitern.
Nein, die Mängel sind systembedingt!
Es mangelt an ausgebildetem Pflegepersonal, die Bezahlung dieser Mitarbeiter ist
oft schlecht . . . und wenn dann das Pflegeheim auch noch gewinnbringend betrieben werden soll, dann ist die Richtung oft schon vorbestimmt.
Und dennoch: Es gilt immer noch das Prinzip der Hoffnung!
Deshalb möchte ich dem geneigten Leser dieser Zeilen zunächst die folgende Seite zum Lesen andienen:
Steffen Marquardt - Plauen - 6 Jahre danach
In diesem Sinne,
Rentner Anton
Dieser Blog soll eine Hilfe für Betroffene sein und kein 'Verriß' unserer so notwendigen Pflege-Einrichtungen (Alten-Pflegeheim).
Daher werden hier Namen, Datum und Ort der Handlung so angepaßt, daß keine eindeutigen Rückschlüsse auf bestimmte Personen oder Institutionen möglich sind. Ausgenommen sind natürlich öffentlich zugängliche Daten wie z.B. die Adressen und Namen der Mitarbeiter/Innen von sogenannten Pflegestützpunkten
Sollte ich dennoch einmal einer Person oder Institution etwas zu nahe getreten sein und sich diese dadurch in die Öffentlichkeit gezerrt und an den Pranger gestellt fühlt, so reicht ein kleines Gespräch und ich anonymisiere zu offene Passagen ein wenig besser.
Meine Telefonnummer (es kann auch um Mitternacht angerufen werden) steht hier unter Kontakt.
Alten- und Pflegeheime haben viele phantasievolle Bezeichnungen.
Das Wort Residenz oder Domizil, in Verbindung mit dem Wort Senioren, wird da auch sehr gerne verwandt.
So ein Name suggeriert Seriosität und ist nicht so sehr mit dem Image 'Heimkind' behaftet.
Nur, der Name sagt noch nichts über die Pflegequalität aus . . .
Obwohl etliche Pflegeheime so etwas wie eine REHA-Abteilung haben, mußte ich bisher feststellen, daß dort auch eher das Pflege- und und noch mehr das Aufbewahrungsprinzip gilt . . . an echten REHA-Maßnahmen ist in 'Senioren-Residenzen' oft wenig zu sehen.
Am deutlichsten wird dieses, wenn ein Schlaganfall-Patient aus einem Krankenhaus in ein Pflegeheim abgeschoben wird, weil dieser zwar nicht mehr richtig krank ist, aber auch noch nicht wirklich REHA-Fähig ist. Und das, obwohl dieser Pflegling noch nicht so recht zu den wirklich "Alten" gehört.
Wenn dann auch noch so etwas wie dieser Krankenhaus-Keim (MRSA) dazu kommt, dann ist es auch ganz schnell aus mit irgendwelchen REHA-Maßnahmen . . .
Es ist ein offenes Geheimnis, daß die oft mangelhafte Pflegeleistung und die oft gänzlich fehlenden REHA-Maßnahmen nicht am guten Willen des Pflegepersonals scheitern.
Nein, die Mängel sind systembedingt!
Es mangelt an ausgebildetem Pflegepersonal, die Bezahlung dieser Mitarbeiter ist
oft schlecht . . . und wenn dann das Pflegeheim auch noch gewinnbringend betrieben werden soll, dann ist die Richtung oft schon vorbestimmt.
Und dennoch: Es gilt immer noch das Prinzip der Hoffnung!
Deshalb möchte ich dem geneigten Leser dieser Zeilen zunächst die folgende Seite zum Lesen andienen:
Steffen Marquardt - Plauen - 6 Jahre danach
In diesem Sinne,
Rentner Anton
Freitag, 17. Juni 2011
Heute: Betreut und betrogen, TV-aktuell
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Heute Abend im Fernsehen (Wiederholung):
"Betreut und betrogen"
20:15 bis 21:oo Uhr am Freitag 17.06.11 auf 3SAT
__________________________________________
__________________________________________
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Es gibt aber auch Lichtblicke und Hilfestellungen im Netz:
Wie setze ich einen Patienten im Bett aufrecht hin,
ohne mir den Rücken kaputt zu machen?
Labels:
Betreuer,
Mobilisation,
Senioren,
TV-Aktuell
Mittwoch, 11. Mai 2011
Harburger Schlaganfalltag am 14.Mai 2011 von 9:3o bis 13:3o Uhr
Aktueller Termin am Wochenende:
Am Samstag, den 14. Mai 2011
von 9:30 bis 13:30 Uhr
findet in der Asklepios Klinik Harburg, Pferdeweg,
Haus 6, 3. Stock, Medienzentrum,
der 6. Harburger Schlaganfalltag in Kooperation mit
Prof. Dr. Rudolf Töpper + Mitarbeiter
Als Ansprechpartner ist auch Inge Peusch, von der Schlaganfall Selbsthilfegruppe Harburg, anwesend.
Am Samstag, den 14. Mai 2011
von 9:30 bis 13:30 Uhr
findet in der Asklepios Klinik Harburg, Pferdeweg,
Haus 6, 3. Stock, Medienzentrum,
der 6. Harburger Schlaganfalltag in Kooperation mit
Prof. Dr. Rudolf Töpper + Mitarbeiter
Als Ansprechpartner ist auch Inge Peusch, von der Schlaganfall Selbsthilfegruppe Harburg, anwesend.
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Kur(t)z Nachrichten,
Schlaganfall,
Senioren
Dienstag, 10. Mai 2011
Beschwerdetelefon-Pflege und das Projekt Harburger-Pflegekonferenz
Ein Modellprojekt ist längst erwachsen geworden!
Die Harburger Pflegekonferenz wurde nach 2 Jahren am 30.06.2001 nicht beerdigt, sondern weiter geführt.
Ich habe auf deren Internetseiten heute so viele nützliche Information über weiterführende Links gefunden, daß ich nach 3 Stunden immer noch am Lesen bin.
Der nützlichste Link für mich war dieser:
Beratungsstellen im südlichen Hamburger Bereich
Wer irgend ein Problem im Bereich der Pflege von Angehörigen hat, der dürfte auf diesen Seiten fündig werden.
Und falls alles nichts gebracht hat, so ist auf deren Seiten natürlich auch der Link zum Beschwerdetelefon-Pflege in Hamburg vorhanden.
Ruft dort an, wenn euch der Schuh drückt!
Die Harburger Pflegekonferenz wurde nach 2 Jahren am 30.06.2001 nicht beerdigt, sondern weiter geführt.
Ich habe auf deren Internetseiten heute so viele nützliche Information über weiterführende Links gefunden, daß ich nach 3 Stunden immer noch am Lesen bin.
Der nützlichste Link für mich war dieser:
Beratungsstellen im südlichen Hamburger Bereich
Wer irgend ein Problem im Bereich der Pflege von Angehörigen hat, der dürfte auf diesen Seiten fündig werden.
Und falls alles nichts gebracht hat, so ist auf deren Seiten natürlich auch der Link zum Beschwerdetelefon-Pflege in Hamburg vorhanden.
Ruft dort an, wenn euch der Schuh drückt!
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Schlaganfall,
Senioren
Donnerstag, 17. März 2011
Vereinsamung im Alten- oder Pflegeheim
Hier ist eine recht interessante Diplomarbeit, die dieses Thema beleuchtet:
Gemeinschaft und Vereinsamung in Einrichtungen der stationären Altenhilfe
Gemeinschaft und Vereinsamung in Einrichtungen der stationären Altenhilfe
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Grundlagen,
Senioren
Montag, 7. Februar 2011
Diebstahl in einem Pflegeheim
Nachwort vom 2. Oktober 2011
Dieser Blogbeitrag vom 7. Februar 2011 ist inzwischen sogar in der Gerichtsakte eines Hamburger Amtsgerichtes gelangt.
Da scheint sich ja jemand ganz mächtig auf die Füße getreten zu fühlen, obwohl dieser Artikel vornehmlich für den Dieb oder die Diebin gedacht war (siehe auch hier im Netzgärtner-Blog).
Zur Klarstellung habe ich heute einen weiteren Blogbeitrag geschrieben
und hoffe, daß nun alle Mißverständnisse beseitigt sind.
Nein, auf die Füße treten wollte ich nur dem Dieb oder der Diebin.
Sorry, es tut mir leid, wenn ich dabei anderen auf die Hühneraugen
getreten bin.
Netzgärtner Kurt
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Bei dem Besuch in einem Pflegeheim sind mir am 1. Februar 2011, zwischen 17:40 und 19:40 Uhr sämtliche Papiere und meine Geldbörse gestohlen worden.
Dieser Blogbeitrag vom 7. Februar 2011 ist inzwischen sogar in der Gerichtsakte eines Hamburger Amtsgerichtes gelangt.
Da scheint sich ja jemand ganz mächtig auf die Füße getreten zu fühlen, obwohl dieser Artikel vornehmlich für den Dieb oder die Diebin gedacht war (siehe auch hier im Netzgärtner-Blog).
Zur Klarstellung habe ich heute einen weiteren Blogbeitrag geschrieben
und hoffe, daß nun alle Mißverständnisse beseitigt sind.
Nein, auf die Füße treten wollte ich nur dem Dieb oder der Diebin.
Sorry, es tut mir leid, wenn ich dabei anderen auf die Hühneraugen
getreten bin.
Netzgärtner Kurt
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Bei dem Besuch in einem Pflegeheim sind mir am 1. Februar 2011, zwischen 17:40 und 19:40 Uhr sämtliche Papiere und meine Geldbörse gestohlen worden.
Die geklauten Sachen befanden sich in meiner Jacke.
Die Jacke hing über einen Stuhl, der zwischen dem Fernseher und dem Fenster in der Ecke stand.
Der besuchte Freund schaute eine Sendung im Fernsehen an und hatte dabei den Stuhl mit meiner Jacke gut in seinem Blickfeld.
Ich ging zu einem Vortrag im Erdgeschoß und kam nach 2 Stunden wieder zurück.
- Die Jacke war weg. -
Ich fand sie nach einer Weile im Kleiderschrank meines Freundes wieder.
- Das Portemonnaie fehlte und auch mein Führerschein und die Fahrzeugpapiere.
Wenn der Dieb oder die Diebin wenigstens noch einen Funken Ganovenehre in sich trägt, dann wird wenigstens nur das Geld geklaut und die für Fremde wertlosen Papiere werden in den nächsten Briefkasten gesteckt.
Aber bis heute hat sich da noch nichts getan.
Na, vielleicht überlegt es sich der Dieb ja noch einmal und packt die Reste in einen öffentlichen Briefkasten der Deutschen Post?
In dieser Jacke waren meine Papiere:
Mittwoch, 19. Januar 2011
Alter: Eine philosophische Betrachtung
Heute habe ich einen interessanten Artikel aus dem vergangen Jahr in der FAZ gelesen. Der Text hat mich sehr beeindruckt und ich möchte deshalb diesen Artikel weiter empfehlen:
Update am 31.03.2016 (Alles ist vergänglich!)
Update am 31.03.2016 (Alles ist vergänglich!)
Sorry, aber dieser Artikel ist bei der FAZ nicht mehr zu finden.
Möge dieses YouTube-Video euch darüber hinweg trösten:
Montag, 20. Dezember 2010
Schlaganfall: Die vergessenen Alten III.
Zu Besuch im Aufenthaltsraum
In meinem Alter sind einem die Besuche bei Freunden, Bekannten und ehemaligen Nachbarn in einem 'Seniorenheim' nicht fremd. Und dennoch stehe ich dort so manches Mal recht hilflos da.
Der Mann, den ich heute besuchte, saß in seinem Rollstuhl in seinem Zimmer und zappte mit der Fernbedienung von einem Fernsehprogramm zum anderen..
Als ich herein kam bat er mich gleich, ihn doch bitte wieder ins Bett zu legen . . . aber das konnte ich nicht. Er war einfach zu schwer, ich hatte keine Ahnung, mit welchem 'Dreh' ich ihn da hinüber bringen sollte und er selbst konnte mich, aufgrund seiner Lähmungen, nicht bei dem Manöver unterstützen.
Also sah ich mich im Flur um und bat eine Pflegerin, ihrem Pflegling wieder ins Bett zu verhelfen.
Wir warteten.
Dem alten Knaben tat sein Bein immer mehr weh . . . und wir warteten.
Nach rund 15 Minuten versuchte ich noch einmal eine Pflegerin zu ergattern . . . und der Pflegling wurde endlich, nach rund einer halben Stunde, versorgt.
Ich wurde während dieser Zeremonie aus dem Zimmer hinaus komplimentiert und ging in den Aufenthaltsraum.
In diesem Raum befindet sich auch eine Teeküche und die Patienten, die sich hierher bewegen können, die essen hier auch ihr Frühstück und Abendbrot.
Hier zupfte mich eine ältere Dame am Ärmel und bat mich, sie doch von ihrem Rollstuhl heraus auf einen Stuhl zu setzen.
Nein, auch diesen Dienst an meinem Nächsten konnte und durfte ich nicht verrichten. Ich hatte ja keine Ahnung, wie lange sie überhaupt im Rollstuhl gesessen hatte und ob sie überhaupt allein auf einem Stuhl sitzen konnte.
Was macht man dann, wenn man nicht helfen kann und diese hilfsbedürftige Frau einen immer wieder flehentlich bittet, sie doch aus ihrem Rollstuhl zu befreien?
Man weint innerlich, zeigt dieses aber nicht, um den Pflegling nicht noch hilfloser werden zu lassen und wartet wiederum hilflos auf eine der wenigen Pflegerinnen.Wenn man Glück hat, dann geht die Zeit schnell vorbei.Und wenn man Pech hat, dann wartet man wiederum eine halbe Stunde oder länger . . .
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Schlaganfall: Die vergessenen Alten II.
Soo kümmern sich die Angehörigen um "ihre Alten".
Ich hatte heute Gelegenheit als Gast an einem Treffen in einem Altenheim (oder besser: Seniorenheim) teilzunehmen.
Die Heimleitung hatte alle Angehörigen von dort lebenden Pfleglingen eingeladen, um einmal Revue passieren zu lassen, was sich so rund um dieses Seniorenheim getan hatte.
Als ich da so im Seminarraum saß und meine Blicke schweifen ließ, da war ich doch recht betroffen.
Es saßen gerade einmal 6 Besucher dort und lauschten den Worten der Heimleitung und deren leitenden Mitarbeitern.
Dieses Seniorenheim beherbergt immerhin fast 100 zu betreuende und zu pflegende 'Alte'.
Ja, so 'zahlreich' kümmern sich die Jungen um ihre Alten . . .
Labels:
Die vergessenen Alten,
Schlaganfall,
Senioren
Sonntag, 21. November 2010
Schlaganfall ist nicht gleich Schlaganfall
Wer das Wort Schlaganfall hört, der denkt zunächst oft an ein Blutgerinnsel, das eine Ader verstopft und zum Absterben von Hirnzellen führen kann.
Wird das Blutgerinnsel rechtzeitig aufgelöst, so kann der Patient oft mit einer vollständigen Genesung rechnen
Aber das betrifft nur ca. 80 % aller Schlaganfälle.
Die anderen 20 %, die durch eine geplatzte Ader entstehen, sind weitaus gefährlicher.
Dabei säuft die betroffene Hirnregion regelrecht ab.
Und diese Art von Schlaganfall kann man auch nicht so schnell behandeln, denn da gilt es nicht, eine verstopfte Blutader wieder frei zu machen, sondern eine Blutung zu stoppen.
Und die Hirnregion, die da so abgesoffen ist, die bekommt man auch nicht so eben mal wieder trockengelegt. Nein, diese Hirnregion bleibt meistens unwiederbringlich geschädigt.
Wird das Blutgerinnsel rechtzeitig aufgelöst, so kann der Patient oft mit einer vollständigen Genesung rechnen
Aber das betrifft nur ca. 80 % aller Schlaganfälle.
Die anderen 20 %, die durch eine geplatzte Ader entstehen, sind weitaus gefährlicher.
Dabei säuft die betroffene Hirnregion regelrecht ab.
Und diese Art von Schlaganfall kann man auch nicht so schnell behandeln, denn da gilt es nicht, eine verstopfte Blutader wieder frei zu machen, sondern eine Blutung zu stoppen.
Und die Hirnregion, die da so abgesoffen ist, die bekommt man auch nicht so eben mal wieder trockengelegt. Nein, diese Hirnregion bleibt meistens unwiederbringlich geschädigt.
Das heißt aber noch längst nicht, daß die Folgeerscheinungen wie: Lähmungen, Schluckstörung etc. dauerhaft bleiben.
Mit viel Kraft und mit neueren Technikenist auch hier Hilfe möglich . . .
Siehe auch: Schlaganfall, wie entsteht er
Siehe auch: Schlaganfall, wie entsteht er
Freitag, 19. November 2010
Welches Pflegeheim ist für jüngere oder für Schlaganffall-Pfleglinge geeignet?
Nicht jedes Pflegeheim ist für jeden Pflegefall geeignet.
Die meisten Pflegeheime sind nur so etwas wie die Nachfolger der früher üblichen Altersheime
Altersheime waren halt Aufbewahrungsstätten für Angehörige, deren Pflege man zu Hause nicht mehr schaffen konnte (oder wollte).
Es gab natürlich auch Altersheime für betuchte Senioren, die ihre eigenen Angehörigen nicht ertragen konnten und sich deshalb in solche vornehmen Häuser flüchteten. Diese Häuser nannten sich dann natürlich nicht mehr 'Altersheim' sondern schlicht 'Pension für Senioren' oder ähnlich unverdächtig.
Die Dienstleistungsmöglichkeiten sind in heutigen Pflegeheimen oft sehr unterschiedlich.
Nicht alle Heime bieten alle Möglichkeiten.
Typ 1. Wohnen
Typ 2. Wohnen mit Pflegestation
Typ 3. Schwerst-Pflegestation
Typ 4. Dementen-Betreuung
Typ 5. Pflegestation und Schwerst-Pflegestation mit integrierter Rehabilitationsabteilung
Der Bereich Rehabilitation fehlt oft oder wird nur deklariert aber nicht wirklich praktiziert. Denn dafür sind ja eigentlich REHA-Kliniken zuständig . . .
Und hier fängt das Debakel an.
Eine REHA-Klinik kann oft nur etwas mit Menschen anfangen, die noch selbst aufs Klo gehen können und auch selbständig mitmachen. Bettlägerige Patienten können das nicht und werden deshalb oft nicht von REHA-Kliniken aufgenommen.
Ist man noch einigermaßen rüstig, kann sich aber nicht mehr so recht alleine zu Hause versorgen, so ist der Typ 1. zwar möglich aber der Typ 2. gibt mehr Sicherheit, wenn es einmal schlechter um einen steht.
Ist man aber von einer schweren Behinderung betroffen oder gar von einem Schlaganfall, so wäre der Typ 5. vermutlich angezeigt.
Nur, sucht einmal ein sogenanntes Altersheim für einen noch nicht ganz so alten Menschen, der von einem schweren Schlaganfall betroffen ist!
Wenn ihr eines vom Typ 5. im südlichen Hamburger Bereich gefunden habt, dann sagt mir Bescheid!
Die meisten Pflegeheime sind nur so etwas wie die Nachfolger der früher üblichen Altersheime
Altersheime waren halt Aufbewahrungsstätten für Angehörige, deren Pflege man zu Hause nicht mehr schaffen konnte (oder wollte).
Es gab natürlich auch Altersheime für betuchte Senioren, die ihre eigenen Angehörigen nicht ertragen konnten und sich deshalb in solche vornehmen Häuser flüchteten. Diese Häuser nannten sich dann natürlich nicht mehr 'Altersheim' sondern schlicht 'Pension für Senioren' oder ähnlich unverdächtig.
Die Dienstleistungsmöglichkeiten sind in heutigen Pflegeheimen oft sehr unterschiedlich.
Nicht alle Heime bieten alle Möglichkeiten.
Typ 1. Wohnen
Typ 2. Wohnen mit Pflegestation
Typ 3. Schwerst-Pflegestation
Typ 4. Dementen-Betreuung
Typ 5. Pflegestation und Schwerst-Pflegestation mit integrierter Rehabilitationsabteilung
Der Bereich Rehabilitation fehlt oft oder wird nur deklariert aber nicht wirklich praktiziert. Denn dafür sind ja eigentlich REHA-Kliniken zuständig . . .
Und hier fängt das Debakel an.
Eine REHA-Klinik kann oft nur etwas mit Menschen anfangen, die noch selbst aufs Klo gehen können und auch selbständig mitmachen. Bettlägerige Patienten können das nicht und werden deshalb oft nicht von REHA-Kliniken aufgenommen.
Ist man noch einigermaßen rüstig, kann sich aber nicht mehr so recht alleine zu Hause versorgen, so ist der Typ 1. zwar möglich aber der Typ 2. gibt mehr Sicherheit, wenn es einmal schlechter um einen steht.
Ist man aber von einer schweren Behinderung betroffen oder gar von einem Schlaganfall, so wäre der Typ 5. vermutlich angezeigt.
Nur, sucht einmal ein sogenanntes Altersheim für einen noch nicht ganz so alten Menschen, der von einem schweren Schlaganfall betroffen ist!
Wenn ihr eines vom Typ 5. im südlichen Hamburger Bereich gefunden habt, dann sagt mir Bescheid!
Donnerstag, 18. November 2010
Hilfreiche Links
Diese Liste wird ständig ergänzt . . . Letztes Update am 5.12.2010 - 19:38 h
Hier findet ihr die amtliche Seite unseres Bundesministeriums für Gesundheit zum Thema
Stiftung deutsche Schlaganfall-Hilfe
Das lernen Pflegeschüler/-innen
Erstellen sie einen Behandlungsplan zur Mobilisation eines Pflegebedürftigen nach einem Schlaganfall!
Welche aktiven und passiven Bewegungsübungen können Sie durchführen?
Bedenken Sie dabei auch die Lagerungsmöglichkeiten eines Apoplektikers !
> Und das ist das Lernergebnis eines guten Pflegeschülers
...........................................................................................
Die Krankenkassen und die Sozialämter sind verpflichtet, Auskunft über den nächst gelegenen Pflegestützpunkt zu geben oder, wenn noch nicht vorhanden, alternative Beratungsstellen zu benennen.
Pflegestützpunkte in Hamburg
Kompetenznetz Schlaganfall - Rehabilitation
Rehabilitation nach einem schweren Schlaganfall!
Die 'Mutmach-Seite' - STEFFEN MARQUARDT in Plauen
Aufbewahrungsstätten für alte oder behinderte Menschen
> Siehe dort Seite 5 (grüner Block) <
...........................................................................................
Ein möglicherweise hilfreiches Forum und ein Blog mit Forum.
...........................................................................................
Ein Verzeichnis (fast) aller Pflegeheime in Deutschland
Benotung der Pflegeheime
und
Veröffentlichung der Pflegenoten (Links)
Weniger 'hilfreich',
dafür aber zum Verstehen der Thematik geeignet:
Schlaganfall - Die vergessenen Alten (hier in diesem Blog)
Das Methusalem-Komplott (eine Buchbeschreibung)
Diese Rechte haben Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
"Seit dem 1. Januar 2009 gibt es den gesetzlichen Anspruch auf Pflegeberatung."
Auch die weiteren Ausführungen dieser Seite sind recht informativ!
...........................................................................................Auch die weiteren Ausführungen dieser Seite sind recht informativ!
Stiftung deutsche Schlaganfall-Hilfe
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Das lernen Pflegeschüler/-innen
Erstellen sie einen Behandlungsplan zur Mobilisation eines Pflegebedürftigen nach einem Schlaganfall!
Welche aktiven und passiven Bewegungsübungen können Sie durchführen?
Bedenken Sie dabei auch die Lagerungsmöglichkeiten eines Apoplektikers !
> Und das ist das Lernergebnis eines guten Pflegeschülers
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Erste Anlaufstellen und hilfreiche Informationen
Die Krankenkassen und die Sozialämter sind verpflichtet, Auskunft über den nächst gelegenen Pflegestützpunkt zu geben oder, wenn noch nicht vorhanden, alternative Beratungsstellen zu benennen.
Und: Die Mitarbeiter der Pflegestützpunkte beraten nicht nur . . . sie können auch tatkräftig für Ordnung sorgen, wenn da mal alles verquer läuft und wenn Angehörige von Pfleglingen mit der derzeitigen Situation nicht zurecht kommen.
Aber auch das Internet ist eine recht hilfreiche Informationsquelle !
Pflegestützpunkte in Hamburg
Kompetenznetz Schlaganfall - Rehabilitation
Rehabilitation nach einem schweren Schlaganfall!
Die 'Mutmach-Seite' - STEFFEN MARQUARDT in Plauen
Aufbewahrungsstätten für alte oder behinderte Menschen
> Siehe dort Seite 5 (grüner Block) <
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Ein möglicherweise hilfreiches Forum und ein Blog mit Forum.
Auch wenn oft keine konkrete Hilfe gegeben werden kann . . . das Aussprechen von Problemen allein kann oft schon Klarheit in die eigenen Gedanken bringen:
Und ein Blog mit Forum und . . .
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MRSA - Hinter diesem Schlagwort verstecken sich manchmal Ergotherapeuten, Logopäden und andere hilfreiche Geister, wenn sie einem Schlaganfall-Patienten in einem Pflegeheim begegnen und diesem die Therapie verweigern.
Wie gefährlich ist eigentlich dieser soo gefährliche "Krankenhaus-Keim Killer"?
Hier gibt es Antworten:
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Ein Verzeichnis (fast) aller Pflegeheime in Deutschland
Benotung der Pflegeheime
und
Veröffentlichung der Pflegenoten (Links)
Weniger 'hilfreich',
dafür aber zum Verstehen der Thematik geeignet:
Schlaganfall - Die vergessenen Alten (hier in diesem Blog)
Das Methusalem-Komplott (eine Buchbeschreibung)
2030 Aufstand der Alten (Wikipedia eine Filmbeschreibung)
Strokeman - Und plötzlich war es alles anders (ein Blog)
Schlaganfall - Ein Tagebuch (ein Blog)
und
Es geht vorwärts. "Die Hoffnung stirbt zuletzt!"
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Schlaganfall - Ein Tagebuch (ein Blog)
und
Es geht vorwärts. "Die Hoffnung stirbt zuletzt!"
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Mittwoch, 17. November 2010
Besuch in einem Pflegeheim
Ab und zu besuche ich eine ältere Dame in einem Pflegeheim und schaue dabei auch sehr genau hin, was sich da so um sie herum tut.
Ich sehe viel Gutes.
Aber auch manch trauriges Schicksal.
So, wie heute:
Wir schreiben den 17. November, es ist ein Mittwoch
Ein Pflegling wurde vor drei Tagen in dieses Pflegeheim verlegt.
Der Bereich, in dem dieser jetzt liegt, wird auf einer Tafel im Flur für die "Schwerst-Pflegefälle" vorgehalten.
Von REHA steht da nirgendwo etwas.
An der Tür prangt ein Schild, daß man sich bitte bei der Stationsleitung melden möge.
An den anderen Türen sind keine solchen Schilder vorhanden.
Der Pflegling hing halb liegend im Rollstuhl im Eingangsbereich seines Zimmers und jammerte, ob ich ihn nicht ins Bett bringen könnte.
Er konnte mich nicht sehen, aber er hörte wohl meine Schritte und wußte nicht so genau, wer da kam. Es sah so aus, als wenn man ihn da so mal eben zum "Abstellen" in sein Zimmer gefahren hatte.
Sein linker Schuh lag auf der Erde und der Schnürsenkel zusammengeknüllt daneben.
Der Pflegling machte einen jämmerlichen Eindruck und bat immer wieder darum, doch wieder ins Bett gebracht zu werden.
Der Notruf-Knopf war für ihn unerreichbar . . .
Die von mir angesprochene Pflegekraft kam mit Verstärkung schon nach knapp 5 Minuten und der Pflegling wurde ins Bett gebracht.
Aber wie sie das gemacht hatten!
Der Pflegling lag schräg im Bett und sein Kopf kippte nach rechts, zu der gelähmten Seite hin. Vom Fußende aus gesehen lag sein Kopf in der linken oberen Ecke des Bettes und seine Beine unten in der rechten Ecke. Das gelähmte Bein war auch nicht durch ein Kissen unterstützt um ihm mehr Halt zu geben.
Da liegt eine spezielle Nasensalbe zur Abtötung von MRSA-Keimen in der ungeöffneten Verpackung auf dem Tischchen.
Ich kenne das Zeugs . . . meine Tochter ist "vom Fach", wie man so schön sagt.
Aha, deshalb also das Schild an der Tür.
Dann kam ein anderer Besucher zu dem Pflegling und ich verließ den Raum.
Vorher hatte ich noch Gelegenheit zu einem kuzen Gespräch mit dem neuen Besucher und erfuhr, daß dieser Pflegling vor ein paar Monaten eine schwere Gehirnblutung (=Schlaganfall) erlitten habe.
Ich sehe viel Gutes.
Aber auch manch trauriges Schicksal.
So, wie heute:
Wir schreiben den 17. November, es ist ein Mittwoch
Ein Pflegling wurde vor drei Tagen in dieses Pflegeheim verlegt.
Der Bereich, in dem dieser jetzt liegt, wird auf einer Tafel im Flur für die "Schwerst-Pflegefälle" vorgehalten.
Von REHA steht da nirgendwo etwas.
An der Tür prangt ein Schild, daß man sich bitte bei der Stationsleitung melden möge.
An den anderen Türen sind keine solchen Schilder vorhanden.
Der Pflegling hing halb liegend im Rollstuhl im Eingangsbereich seines Zimmers und jammerte, ob ich ihn nicht ins Bett bringen könnte.
Er konnte mich nicht sehen, aber er hörte wohl meine Schritte und wußte nicht so genau, wer da kam. Es sah so aus, als wenn man ihn da so mal eben zum "Abstellen" in sein Zimmer gefahren hatte.
Sein linker Schuh lag auf der Erde und der Schnürsenkel zusammengeknüllt daneben.
Der Pflegling machte einen jämmerlichen Eindruck und bat immer wieder darum, doch wieder ins Bett gebracht zu werden.
Der Notruf-Knopf war für ihn unerreichbar . . .
Die von mir angesprochene Pflegekraft kam mit Verstärkung schon nach knapp 5 Minuten und der Pflegling wurde ins Bett gebracht.
Aber wie sie das gemacht hatten!
Der Pflegling lag schräg im Bett und sein Kopf kippte nach rechts, zu der gelähmten Seite hin. Vom Fußende aus gesehen lag sein Kopf in der linken oberen Ecke des Bettes und seine Beine unten in der rechten Ecke. Das gelähmte Bein war auch nicht durch ein Kissen unterstützt um ihm mehr Halt zu geben.
Da liegt eine spezielle Nasensalbe zur Abtötung von MRSA-Keimen in der ungeöffneten Verpackung auf dem Tischchen.
Ich kenne das Zeugs . . . meine Tochter ist "vom Fach", wie man so schön sagt.
Aha, deshalb also das Schild an der Tür.
Dann kam ein anderer Besucher zu dem Pflegling und ich verließ den Raum.
Vorher hatte ich noch Gelegenheit zu einem kuzen Gespräch mit dem neuen Besucher und erfuhr, daß dieser Pflegling vor ein paar Monaten eine schwere Gehirnblutung (=Schlaganfall) erlitten habe.
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