Dienstag, 8. März 2011

Demenzkranke leben zu Hause länger als im Heim

Die Wissenschaftler rätseln noch, warum das so ist?
Komisch.
Wenn ich mir so das tägliche Leben in einem Pflegeheim ansehe, dann bin ich überhaupt nicht überrascht. Denn das gleiche Phänomen hatte man ja schon vor Jahren bei der ungewöhnlich hohen Säuglingssterblichkeit in Waisenheimen gemacht.

Wer Genaueres wissen möchte, der lese bitte à hier weiter.

und
und
Kommentierte Studie:

Montag, 7. März 2011

There is no Soul in Machine-Talk

There is no Soul in Machine-Talk.
There is no life in black letters on white paper.
Printed words can not tell what I am feeling.
Words, even if they are spoken,
will not be able to ease the grief you may feel.
Words, whether printed or spoken,
can not undo what happened.
I just want you to know, that you are not alone.

26. Dezember 2005, Kurt

Montag, 7. Februar 2011

Diebstahl in einem Pflegeheim

Nachwort vom 2. Oktober 2011

Dieser Blogbeitrag vom 7. Februar 2011 ist inzwischen sogar in der Gerichtsakte eines Hamburger Amtsgerichtes gelangt.
Da scheint sich ja jemand ganz mächtig auf die Füße getreten zu fühlen, obwohl dieser Artikel vornehmlich für den Dieb oder die Diebin gedacht war (siehe auch hier im Netzgärtner-Blog).

Zur Klarstellung habe ich heute einen weiteren Blogbeitrag geschrieben
und hoffe, daß nun alle Mißverständnisse beseitigt sind.

Nein, auf die Füße treten wollte ich nur dem Dieb oder der Diebin.
Sorry, es tut mir leid, wenn ich dabei anderen auf die Hühneraugen
getreten bin.

Netzgärtner Kurt

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Bei dem Besuch in einem Pflegeheim sind mir am 1. Februar 2011, zwischen 17:40 und 19:40 Uhr sämtliche Papiere und meine Geldbörse gestohlen worden.
Die geklauten Sachen befanden sich in meiner Jacke.
Die Jacke hing über einen Stuhl, der zwischen dem Fernseher und dem Fenster in der Ecke stand.
Der besuchte Freund schaute eine Sendung im Fernsehen an und hatte dabei den Stuhl mit meiner Jacke gut in seinem Blickfeld.
Ich ging zu einem Vortrag im Erdgeschoß und kam nach 2 Stunden wieder zurück.
- Die Jacke war weg. -
Ich fand sie nach einer Weile im Kleiderschrank meines Freundes wieder.
- Das Portemonnaie fehlte und auch mein Führerschein und die Fahrzeugpapiere.

Wenn der Dieb oder die Diebin wenigstens noch einen Funken Ganovenehre in sich trägt, dann wird wenigstens nur das Geld geklaut und die für Fremde wertlosen Papiere werden in den nächsten Briefkasten gesteckt.
Aber bis heute hat sich da noch nichts getan.

Na, vielleicht überlegt es sich der Dieb ja noch einmal und packt die Reste in einen öffentlichen Briefkasten der Deutschen Post?

In dieser Jacke waren meine Papiere:

Mittwoch, 19. Januar 2011

Alter: Eine philosophische Betrachtung

Heute habe ich einen interessanten Artikel aus dem vergangen Jahr in der FAZ gelesen. Der Text hat mich sehr beeindruckt und ich möchte deshalb diesen Artikel weiter empfehlen:


Update am 31.03.2016 (Alles ist vergänglich!)

Sorry, aber dieser Artikel ist bei der FAZ nicht mehr zu finden.
Möge dieses YouTube-Video euch darüber hinweg trösten:

Montag, 20. Dezember 2010

Schlaganfall: Die vergessenen Alten III.

Zu Besuch im Aufenthaltsraum

In meinem Alter sind einem die Besuche bei Freunden, Bekannten und ehemaligen Nachbarn in einem 'Seniorenheim' nicht fremd. Und dennoch stehe ich dort so manches Mal recht hilflos da.
Der Mann, den ich heute besuchte, saß in seinem Rollstuhl in seinem Zimmer und zappte mit der Fernbedienung von einem Fernsehprogramm zum anderen..
Als ich herein kam bat er mich gleich, ihn doch bitte wieder ins Bett zu legen . . . aber das konnte ich nicht. Er war einfach zu schwer, ich hatte keine Ahnung, mit welchem 'Dreh' ich ihn da hinüber bringen sollte und er selbst konnte mich, aufgrund seiner Lähmungen, nicht bei dem Manöver unterstützen.
Also sah ich mich im Flur um und bat eine Pflegerin, ihrem Pflegling wieder ins Bett zu verhelfen.
Wir warteten.
Dem alten Knaben tat sein Bein immer mehr weh . . . und wir warteten.
Nach rund 15 Minuten versuchte ich noch einmal eine Pflegerin zu ergattern . . . und der Pflegling wurde endlich, nach rund einer halben Stunde, versorgt.
Ich wurde während dieser Zeremonie aus dem Zimmer hinaus komplimentiert und ging in den Aufenthaltsraum.
In diesem Raum befindet sich auch eine Teeküche und die Patienten, die sich hierher bewegen können, die essen hier auch ihr Frühstück und Abendbrot.
Hier zupfte mich eine ältere Dame am Ärmel und bat mich, sie doch von ihrem Rollstuhl heraus auf einen Stuhl zu setzen.
Nein, auch diesen Dienst an meinem Nächsten konnte und durfte ich nicht verrichten. Ich hatte ja keine Ahnung, wie lange sie überhaupt im Rollstuhl gesessen hatte und ob sie überhaupt allein auf einem Stuhl sitzen konnte.
Was macht man dann, wenn man nicht helfen kann und diese hilfsbedürftige Frau einen immer wieder flehentlich bittet, sie doch aus ihrem Rollstuhl zu befreien?
Man weint innerlich, zeigt dieses aber nicht, um den Pflegling nicht noch hilfloser werden zu lassen und wartet wiederum hilflos auf eine der wenigen Pflegerinnen.
Wenn man Glück hat, dann geht die Zeit schnell vorbei.
Und wenn man Pech hat, dann wartet man wiederum eine halbe Stunde oder länger . . .

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Schlaganfall: Die vergessenen Alten II.

Soo kümmern sich die Angehörigen um "ihre Alten".

Ja, sie sind oft vergessen, die 'Alten'.
Ich hatte heute Gelegenheit als Gast an einem Treffen in einem Altenheim (oder besser: Seniorenheim) teilzunehmen.
Die Heimleitung hatte alle Angehörigen von dort lebenden Pfleglingen eingeladen, um einmal Revue passieren zu lassen, was sich so rund um dieses Seniorenheim getan hatte.

Als ich da so im Seminarraum saß und meine Blicke schweifen ließ, da war ich doch recht betroffen.
Es saßen gerade einmal 6 Besucher dort und lauschten den Worten der Heimleitung und deren leitenden Mitarbeitern.
Dieses Seniorenheim beherbergt immerhin fast 100 zu betreuende und zu pflegende 'Alte'.

Ja, so 'zahlreich' kümmern sich die Jungen um ihre Alten . . .

Dienstag, 23. November 2010

Erhöhtes Schlaganfallrisiko bei Scheidungskindern

Diese Nachrichten sind ungeprüft.
Sie erscheinen mir aber glaubhaft.

22.11.2010 - Netdoktor.de - Kanadische Studie
Schlaganfall: Scheidung der Eltern ist Risikofaktor

23.11.2010 - Rheinische Post - Sparzwang


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Sonntag, 21. November 2010

Schlaganfall ist nicht gleich Schlaganfall

Wer das Wort Schlaganfall hört, der denkt zunächst oft an ein Blutgerinnsel, das eine Ader verstopft und zum Absterben von Hirnzellen führen kann.
Wird das Blutgerinnsel rechtzeitig aufgelöst, so kann der Patient oft mit einer vollständigen Genesung rechnen
Aber das betrifft nur ca. 80 % aller Schlaganfälle.

Die anderen 20 %, die durch eine geplatzte Ader entstehen, sind weitaus gefährlicher.
Dabei säuft die betroffene Hirnregion regelrecht ab.
Und diese Art von Schlaganfall kann man auch nicht so schnell behandeln, denn da gilt es nicht, eine verstopfte Blutader wieder frei zu machen, sondern eine Blutung zu stoppen.
Und die Hirnregion, die da so abgesoffen ist, die bekommt man auch nicht so eben mal wieder trockengelegt. Nein, diese Hirnregion bleibt meistens unwiederbringlich geschädigt.
Das heißt aber noch längst nicht, daß die Folgeerscheinungen wie: Lähmungen, Schluckstörung etc. dauerhaft bleiben.
Mit viel Kraft und mit neueren Technikenist auch hier Hilfe möglich . . .

Siehe auch: Schlaganfall, wie entsteht er